Achtsamkeit (med. AI®) – Diplomlehrgang

med. Achtsamkeits-Interozeption® mit Anerkennung

Achtsamkeit ist eine in jedem Menschen natürlich angelegte Ressource, die sich weiter entwickeln lässt. Die Achtsamkeitsfähigkeit lässt sich in Form der Achtsamkeitsmeditation gezielt fördern, trainieren und vermitteln.

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Kompaktkurs vom 16.05.20 – 03.04.21

Die Achtsamkeitstechnik med. Achtsamkeits-Interozeption® (med. AI®) sticht hervor durch ihre methodische Schlichtheit: „muskulär Loslassen + kontinuierliches Halten der Aufmerksamkeit beim ganzen Körper“. Sie wird dadurch aber nicht minder anspruchsvoll: Rein durch das muskuläre Loslassen (die med. PME als einsteigendes Verfahren ist im Lehrgang integriert) und das Hineinspüren in den Körper wird die Entspannungsreaktion induziert, direkt die Weitung des Aufmerksamkeitsfokus auf den Köper als Gesamtes geübt und die stehenden Position angestrebt. Auf vom Ganzkörperempfinden ablenkende Hilfestellungen mittels Fremd- oder Autosuggestionen, Bildererleben, Lauten oder Atemfokussierung, wie dies oft bei anderen Entspannungs- und achtsamkeitsbasierten Verfahren üblich ist, wird verzichtet zugunsten des maximal möglichen Ganzkörperempfindens. Dank der stehenden Form und der Möglichkeit des Übens mit halboffenen Augen ist der Alltagstransfer erheblich erleichtert, da mit steigender Übungserfahrung jederzeit und überall innerlich geübt werden kann.

In Begriffen der neurowissenschaftlichen Achtsamkeits- und Meditationsforschung (Lutz et al., 2008) handelt es sich bei der Achtsamkeits-Interozeption® um ein achtsamkeitsmeditatives Verfahren für medizinische Zwecke, d.h. eine von religiösen Bezügen losgelöste Achtsamkeitspraxis, welches sowohl die Technik der „focused attention“ (fokussierte Aufmerksamkeit) als auch des „open monitoring“ (reines Gewahrsein) umfasst. Das Objekt der „focused attention“ ist der Ganzkörper mit seinen Entspannungsempfindungen von feinem Kribbeln u./o. Wärme u./o. Volumenausdehnung als Wegweiser zur gelungenen Entspannungsinduktion und Sicherung des Körperbezugs. „Open monitoring“ bzw. „metacognitive awareness“ beginnt sich dabei durch die Verankerung der mittels Achtsamkeitstechnik kontinuierlich gehaltenen Aufmerksamkeit („sustained divided attention“) beim Ganzkörperempfinden relativ bald von allein zu etablieren.

Als zeitgenössisches medizinisches Verfahren ist die Achtsamkeits-Interozeption® der modernen medizinwissenschaftlichen Erkenntnis verpflichtet, erkenntnistheoretisch und medizinpraktisch ist sie verankert im praktischen Daoismus des antiken China (Laozi, Guiguzi, Huangdi Neijing).

Die medrelax professional beschäftigt sich seit nunmehr über 15 Jahren mit der medizinischen Form von Entspannungsverfahren, welche unseren AbgängerInnen eine hohe Anerkennung im klinischen und ausserklinischen Einsatz ermöglicht. Dafür arbeiten wir in einem hochprofessionellen Umfeld, nutzen moderne Unterrichtsmethoden inkl. e-Learning-Begleitung und setzen den praktischen Bezug, unter Berücksichtigung aktuellster Studienresultate, direkt in unsere Ausbildung mit ein. Die Ausbildung soll gewinnbringend und fassbar sein. Dazu wird schon während den Fachausbildungen ein hoher Praxisbezug der Lernenden durch selbst durchgeführte Übungskurse gefördert.

Alle Ausbildungsmodule bereiten auf eine eidg. Höhere Fachprüfung in Psychosozialer Beratung vor, schliessen aber auf dem Weg dorthin bereits mit anerkannten und konformen Abschlüssen ab, welche einer Vielzahl von Qualitätsstellen entsprechen.

Zögern Sie nicht uns anzurufen, um mehr zu den Ausbildungen der medrelax zu erfahren. Sie erreichen uns jeweils Dienstag – Freitag zu den Telefonsprechstunden von 09:00 bis 13:00 unter 044 350 17 40. Gerne stellen wir Ihnen die Möglichkeiten eines Einstiegs in die Diplomausbildungen in einem kurzen Telefongespräch unverbindlich vor.

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