Stand der Forschung (2018)

Forschungsaktivität

in der Entspannungsmedizin

Im Jahr 2018 wurden zu med. AT, med. PME und med. AI(R) insgesamt 600 Studien auf englisch publiziert (Pubmed.gov, title/abstract: „autogenic training“ or „progressive muscle relaxation“ or „(mindfulness and meditation) or meditation“).

Zu folgenden Themen wurden im Jahr 2018 anhand von Einzelstudien die klinische Wirksamkeit von Medizinischen Entspannungsverfahren nachgewiesen (Auswahl): Stressmanagement, Selbstwirksamkeitserleben, Aufmerksamkeit, Affektregulation, Zahnarztangst, Burnout, Schmerztoleranz, mütterliches Wohlbefinden nach der Geburt, Morbus Parkinson, Lebensqualität bei chronischen Leiden und im Alter.

2018 wurden zu folgenden Krankheitsbildern meta-analytisch die Wirksamkeit von Medizinischen Entspannungsverfahren nachgewiesen: Schlafstörungen, Rheumatoide Arthritis, Kopfschmerzen, Adipositas, Glaukom.

Die Aussagekraft von Studienresultaten hängt ab von der Güte der Einzelstudie (Professionalität des Studiendesigns, Interessenskonflikt der Autoren, Pilotstudie, Fallstudie, kontrollierte Studie, Prospektivität, Randomisierung, statistische Verwertbarkeit). Meta-Analysen versuchen aus der Summe von über Jahre publizierte Studien solche mit hoher Güte herauszufiltern und die summarische Aussagekraft zu einem bestimmten Thema zu evaluieren. Meta-Analysen und randomisiert-kontrollierte Studien gelten als höchst möglicher Wirksamkeitsnachweis.